BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//wp-events-plugin.com//7.4.12//EN
TZID:Europe/Berlin
X-WR-TIMEZONE:Europe/Berlin
BEGIN:VEVENT
UID:1365@xn--pge-haus-n4a.de
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20261108T193000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20261108T193000
DTSTAMP:20261101T060818Z
URL:https://www.xn--pge-haus-n4a.de/en/events/film-ag-jeder-acker-jede-fab
 rik/
SUMMARY:Film-AG: Jeder Acker\, jede Fabrik
DESCRIPTION:Filmabend und Diskussion\n\nEndlich wieder Filme im Pöge-Haus\
 , ausgewählt und veranstaltet von der Film-AG!\n\n&nbsp\;\n\nJeder Acker\
 , jede Fabrik\n\nBeschreibung\n\nFür den Dokumentarfilm “Jeder Acker\, 
 jede Fabrik” haben wir 50 Arbeiter*innen\, Zeitzeug*innen und Theoretike
 r*innen zur Frage des revolutionären Übergangs interviewt. Wir wollten w
 issen\, wie sie sich die Grundzüge einer neuen gesellschaftlichen Produkt
 ionsweise vorstellen.\nIm ersten Teil beleuchten wir die Stärken und Schw
 ächen der letzten grossen Klassenbewegungen\, die in den 70ern “den Kap
 italismus in Bedrängnis gebracht hat" (Sergio Bologna). Genoss*innen aus 
 Italien\, Spanien\, Portugal und England reden über ihre Erfahrungen\, vo
 n Fabrikbesetzungen zu kollektiven Preissenkungen bis zu ihrer Teilnahme a
 n der Nelkenrevolution in Portugal\, und wie der Staat die Bewegung durch 
 Repression und Integration konfrontierte..\n\nAuch in den 70er Jahren besc
 hränkte das Erbe und die real-existierende Existenz der Sowjetunion den H
 orizont der Bewegung. Im Film fragen wir Genoss*innen\, wie man sich vorst
 ellen kann\, lokale Selbstorganisation in Betrieben und Nachbarschaften au
 f eine gesellschaftliche Ebene zu heben\, ohne dabei von einem Planstaat o
 der Marktstrukturen zur Koordination abhängig zu werden. Wir\nbesprechen 
 die Idee der Arbeitszeitrechnung\, die von Rätekommunisten entwickelt wur
 de\, und die Grundzüge einer freien\, bewussten und kollektiven Produktio
 nsweise. Dabei stehen Interviews mit Arbeiter*innen aus den wesentlichen S
 ektoren\, mit ihren Erfahrungen aus Großfabriken\, der Landwirtschaft\, d
 er Energieversorgung oder dem Gesundheitswesen\, im Mittelpunkt. Wie müss
 te\nsich eine Arbeits-und Produktionsweise verändern\, so dass alle Produ
 zent*innen nicht nur formal das Recht haben\, sich an Entscheidungen zu be
 teiligen\, sondern auch das dafür notwendige Wissen besitzen?\n\nWenn wir
  davon ausgehen\, dass der Kapitalismus nicht graduell oder über eine wac
 hsende Alternativökonomie überwunden werden kann\, stellt sich die Frage
  eines revolutionären Übergangs. Welche Rolle spielt das Militär\, welc
 he Rolle spielen organisierte Strukturen innerhalb der Klassenbewegungen? 
 Was können wir heute tun\, um sowohl die "Revolution unter Kolleg*innen a
 ls möglich erscheinen zu lassen"\, wie ein Londoner U-Bahnfahrer im Film 
 sein Engagement beschreibt\, als auch die Selbstorganisation in den Betrie
 ben zu entwickeln und diese organisierten Kerne zu vernetzen?\n\nRegie\, K
 amera\, Schnitt und Produktion\nJohanna Schellhagen\nIdee\, Buch\, Recherc
 he\nMarco Bauer/Angry Workers\nMusik\nStephen Molchanski\nTonmischung und 
 Sound Design\nStudio Lärm\nFarbkorrektur\nKim El Ouadi\nGrafik\nZoff Berl
 in\nAnimation\nJulien Bach\n\n&gt\;&gt\;Trailer\n\nKeine Anmeldung nötig\
 n\nTickets: 5–8€\n\n&nbsp\;
END:VEVENT
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
X-LIC-LOCATION:Europe/Berlin
BEGIN:STANDARD
DTSTART:20261025T020000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
END:VCALENDAR