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SUMMARY:Ausschluss durch Arbeitszwang? Verfolgung und Entrechtung jüdische
 r Leipziger:innen 1933-1939
DESCRIPTION:Vortrag und Gespräch mit Rike Pietrzeniuk\n\n\nWährend die Zw
 angsarbeit jüdischer KZ-Gefangener in großen Lagern wie Buchenwald oder 
 Auschwitz vielen Menschen bekannt ist\, wird der erzwungene Arbeitseinsatz
  von Jüdinnen und Juden vor der eigenen Haustür selten besprochen. Dabei
  kamen an den meisten Orten Deutschlands bereits ab 1933 wechselnde Formen
  des Arbeitszwangs als Mittel der antisemitischen Verfolgung zum Einsatz.\
 n\nSo auch in Leipzig: Während jüdische Geschäfte schließen mussten un
 d zahlreiche Berufsverbote verhängt wurden\, zwangen Ämter und Verwaltun
 g immer mehr jüdische Leipziger:innen in einen demütigenden Arbeitsdiens
 t – sei es auf Mülldeponien oder in der Städtischen Arbeitsanstalt der
  Riebeckstraße 63. Wer waren die Betroffenen dieser Maßnahmen\, und wie 
 wurde die Schikane des NS-Staats von lokalen Akteur:innen legitimiert und 
 durchgesetzt?\n\nGemeinsam mit Rike Pietrzeniuk\, die in ihrer Masterarbei
 t die Entrechtung der Leipziger Jüdinnen und Juden im Zeitraum 1933–193
 9 untersucht hat\, möchten wir diesem weitgehend unerforschten Thema auf 
 den Grund gehen. Nach einer kurzen historischen Einführung werden wir Eri
 nnerungen von Opfern und Überlebenden besprechen.\n\n&nbsp\;\n\nDie Veran
 staltung ist Teil der Reihe: „Jüdische Zwangsarbeiter:innen in Leipzig
 “\, die von der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig im Rahmen von 
 „Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen“ durchgeführt wird. 
 Im Rahmen des Projektes entstand außerdem die Broschüre „Ich halte es 
 hier nicht mehr lange aus … Jüdische Zwangsarbeiter:innen in Leipzig.
 “\n\n&nbsp\;\n\nVeranstaltungsreihe „Jüdische Zwangsarbeiter:innen in
  Leipzig“ \n\nDienstag\, 3. November 2026\, 19 Uhr\, Stadtbibliothek Lei
 pzig\nVorstellung der Broschüre: „Ich halte es hier nicht mehr lange au
 s … Jüdische Zwangsarbeiter:innen in Leipzig“\n\nDonnerstag\, 19. Nov
 ember 2026\, 19 Uhr\, Capa-Haus\nArbeitsideologie im Nationalsozialismus: 
 Die Verflechtungen von Antisemitismus und „deutscher Arbeit“. Vortrag
  und Gespräch mit Nikolas Lelle\n\n
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