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 -und-erbe-der-league-of-revolutionary-black-workers-aus-detroit/
SUMMARY:“Our Thing is DRUM” - Geschichte und Erbe der League Of Revolut
 ionary Black Workers aus Detroit
DESCRIPTION:Filmvorführung und Diskussion mit Rene Lichtman und Darnell St
 ephen Summers\n\nVeranstalter: AK Klassenverhältnisse Translib | Eintritt
 : frei\n\n1969 machte sich eine Gruppe junger FilmemacherInnen aus New Yor
 k auf nach Detroit\, um die Aktivitäten der League Of Revolutionary Black
  Workers zu dokumentieren. Einer von ihnen war Rene Lichtman. In “Finall
 y Got the News” (USA\, 1970\, 55 min) lassen Rene und seine GenossInnen 
 die AktivistInnen der League selbst zu Wort kommen. Sie sprechen über die
  Arbeitsbedingungen in den Autofabriken der ‘Motor City’ und den Rassi
 smus\, der ihnen von Seiten ihrer weißen VorarbeiterInnen\, KollegInnen u
 nd GewerkschaftsfunktionärInnen dort oft entgegenschlägt. Aber vor allem
  geht es um die Bestrebungen eine unabhängige Organisation schwarzer Arbe
 iterInnen aufzubauen\, deren Betätigungsfeld sich nicht nur auf die Fabri
 k begrenzt. “Finally Got the News” bietet einen einzigartigen Einblick
  in das Zusammengehen von Black Power und revolutionärer ArbeiterInnenbew
 egung im Detroit der späten 1960er.\n\nIm Anschluss an den Film wollen wi
 r mit Rene Lichtman und Darnell Stephen Summers über die Geschichte und d
 as Erbe der League Of Revolutionary Black Workers diskutieren. Wie erging 
 es den AktivistInnen der League nach der Fertigstellung des Films? Und wel
 che Bedeutung haben ihre Ideale heute für die jungen AktivistInnen der 
 ‘Black Lives Matter’ Bewegung in den USA?\n\nZur Biografie:\n\nRene Li
 chtman\, ein Überlebender des Holocaust\, ist Maler und politischer Aktiv
 ist. Er wurde 1937 als Sohn polnischer JüdInnen in Paris geboren. Zusamme
 n mit seiner Mutter tauschte er dort unter und überlebte so den 2. Weltkr
 ieg. Sein Vater starb als Angehöriger der französischen Armee im Kampf g
 egen die Nazis. 1950 kam Rene mit seiner Mutter in die USA. In den späten
  1960ern gründete er dort im Zuge des Aufkommens der Antikriegsbewegung 
 “Newsreel Documentary Films”\, ein Zusammenschluss von FilmemacherInne
 n\, die sich besonders gegen den Krieg in Vietnam engagierten. 1992 half R
 ene dabei “Hidden Children and Child Survivors of Michigan” zu gründe
 n\, eine Gruppe der im US Bundesstaat Michigan lebenden versteckten Kinder
  und Kinderüberlebenden des Holocausts. Er zählt außerdem zu den Gründ
 ungsmitgliedern der “ World Federation of Jewish Child Survivors of the 
 Holocaust”\, einer weltweit agierenden Organisation jüdischer Kinderüb
 erlebender des Holocaust. Heute engagiert sich Rene in diversen politische
 n und antirassistischen Gruppen.\n\nDarnell Stephen Summers\, ein Vietnamv
 eteran\, ist Dokumentarfilmer und politischer Aktivist. Er lebt mit seiner
  Familie in Berlin. 1966 meldete er sich freiwillig zur US Armee\, der er 
 bis 1970 angehörte. Kurz bevor er 1968 nach Vietnam beordert wurde\, bete
 iligte sich Darnell an den Bemühungen das “Malcolm X Cultural Center”
  (MXCC) in Inkster\, einer Vorstadt von Detroit\, zu gründen. Er wurde da
 für vom FBI im Zuge der COINTELPRO Kampagne ins Visier genommen und spät
 er in Vietnam aufgrund seiner politischen Aktivitäten festgenommen. Ihm w
 urde der Mord an einem Polizisten vorgeworfen. 1971 lernte Darnell Rene in
  Detroit kennen. Renes Arbeit und sein soziales Engagement prägten ihn se
 hr. Als ehemaliges Mitglied des “Black Workers Congress”\, einer aus d
 er League Of Revolutionary Black Workers hervorgegangen Organisation\, kan
 nte Darnell viele der in “Finally Got the News” gezeigten AktivistInne
 n persönlich und hat mit ihnen zusammengearbeitet.\n\nDie Veranstaltung w
 ird finanziell unterstützt von der IG Metall Jugend und dem Institut für
  Amerikanistik der Universität Leipzig.
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