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SUMMARY:Feministisch-historischer Stadtteilrundgang durch Neustadt-Neuschö
 nefeld
DESCRIPTION:\n\nWir spazieren durch das Viertel rund um den vorderen Teil d
 er Eisenbahnstraße und erinnern dabei am Vortag des 8. März an die Kämp
 fe und den Mut\, aber auch das Schicksal und das Leid von Frauen\, die im 
 Stadtteil gelebt oder gewirkt haben. Wir reden über …\n\n 	die „Rabet
 -Huren“\, die im 16. Jahrhundert ihre Körper an Studenten der Universit
 ät Leipzig verkaufen mussten\, von patriarchalen Autoritäten verfolgt so
 wie noch jahrhundertelang von männlichen Geschichtsschreibern und Enzyklo
 pädisten herabgewürdigt wurden\;\n 	die Mitbegründerin der bürgerliche
 n Frauenbewegung Louise Otto-Peters\, die von der Kreuzstraße aus den All
 gemeinen Deutschen Frauenverein leitete und dessen Zeitung „Neue Bahnen
 “ mit herausgab\;\n 	Rosa Luxemburg\, die in der damals radikal-marxisti
 schen „Leipziger Volkszeitung“ (mit Sitz in der heutigen Rosa-Luxembur
 g-Straße) gegen Militarismus\, Krieg und soziale Ungleichheit anschrieb\;
 \n 	die Mundartdichterin und Humorschriftstellerin Lene Voigt\, die als Ki
 nd in der Ludwigstraße zu ihren späteren Umdichtungen klassischer Gedich
 te auf Sächsisch inspiriert wurde – welche von den Nazis dann aber verb
 oten wurden\;\n 	die Malerin Ilske Schwimmer aus der Eisenbahnstraße\, di
 e sich von der Muse\, Geliebten und Haushälterin eines bekannten Malers\,
  der ihre bedingungslose Unterordnung forderte\, autodidaktisch zur anerka
 nnten Künstlerin mit eigenem Stil entwickelte\;\n 	die DDR-Bürgerrechtle
 rinnen Katrin Hattenhauer und Gesine Oltmanns\, die von der Mariannenstra
 ße aus mit mutigen Aktionen maßgeblich zum Anwachsen der Montagsdemos 19
 89 beitrugen\;\n 	Dr. Christa Schmidt aus der Eisenbahnstraße\, die 1990 
 als Ministerin für Familie und Frauen der letzten DDR-Regierung auf ein p
 rogressives Abtreibungsrecht im wiedervereinigten Deutschland hinwirkte 
 …\n\n… und über einige andere mehr.\n\nEs führt Dr. Uwe Krüger vom 
 Bürgerverein Neustädter Markt.\n\nStart ist am Friedrich-List-Platz\, Tr
 am-Haltestelle stadtauswärts (also wenn ihr mit der Straßenbahn vom Hbf.
  kommt und am List-Platz aussteigt\, seid ihr richtig)\nEnde ist am Neust
 ädter Markt.\nDie Zahl der Teilnehmenden ist auf 20 Personen je Rundgang 
 begrenzt. Deshalb ist eine Anmeldung erforderlich.\nBitte meldet euch per 
 Mail unter kontakt@poege-haus.de an und gebt an\, um welche Uhrzeit ihr t
 eilnehmen wollt. Ihr bekommt dann eine Anmeldebestätigung und die Bankver
 bindung bzw. das Paypal-Konto zur Überweisung der Teilnahmegebühr. Diese
  beträgt 6-10 Euro p.P. (nach Selbsteinschätzung).\n\nAnmeldefrist ist d
 er 3. März.\nHinweis:\nDa die meisten der porträtierten Personen nicht m
 ehr leben\, können wir nicht in jedem Fall nachvollziehen\, wie sie sich 
 selbst identifiziert hätten. Den Begriff „Frauen“ verwenden wir daher
  bewusst und im jeweiligen historischen Kontext.\n\n
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